Cannabis auf Rezept Lokalzeit Münsterland | 06.04.2017

Dennis Möllers (31) aus Gronau leidet an der Hyperaktivitätsstörung ADHS und an schweren Depressionen. Weil kein Medikament half, erwägte der Arzt THC, also den rauschbewirkenden Bestandteil der Cannabispflanze. Durch den Konsum von Cannabis ließen Konzentrationsstörungen und Hyperaktivität bei Dennis nach. Weil alle anderen Substanzen wirkunkslos blieben, konnte Dennis vor einem Jahr sogar eine Ausnahmegenehmigung vor Gericht erwirken und darf das Rauschmittel seitdem legal konsumieren. Ein Problem aber blieb: Die Kasse zahlt nicht und so entstehen Dennis Kosten von 20 Euro pro Tag. Das soll sich mit einem neuen Gesetz ändern, das seit dem 9. März:2017 gilt. So wie Dennis hoffen tausende schwer kranke Menschen in Deutschland auf Cannabis auf Rezept und als Kassenleistung.

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