Die Barbara Karlich Show | Haschisch, Teufelszeug oder Heilkraut?

Bei kaum einer Pflanze wird der Anbau und die Verwendung so kontrovers diskutiert, wie beim Hanf, genauer gesagt bei der weiblichen Hanfpflanze, aus der Haschisch gewonnen werden kann. Befürworter sprechen von einem vielseitigen Kraut mit medizinischem Nutzen, andere weisen darauf hin, dass Haschisch eine gefährliche Droge ist, deren zerstörerisches Potential keinesfalls verharmlost werden sollte.

Mara, 78,
Trainerin in der Erwachsenenbildung in Pension aus Vorarlberg,
führ ein suchtfreies Leben und hält nichts von Drogen. „Ich bin froh, nie geraucht zu haben. Ich finde es schrecklich, dass sich manche Jugendliche berauschen müssen um dem Alltag zu entfliehen.“ Sie ist davon überzeugt, dass Haschisch für Jugendliche auch eine Einstiegsdroge sein kann. Trotzdem denkt Mara, dass Haschisch auch ein Heilmittel sein kann, wenn es um die Gesundheit geht. Sie hat deshalb Hanfpflanzen gekauft und pflegt diese auf dem Balkon. „Ich freue mich schon auf die Ernte. Ich will mit den Blüten Tee zubereiten oder Kekse backen.“

David, 28, Einzelhandelskaufmann aus Wien,
ist für die Legalisierung von Cannabis, sowohl für medizinische Zwecke, als auch als Genussmittel. „Haschisch ist keinesfalls eine Einstiegsdroge und sollte endlich entkriminalisiert werden. Menschen aller Alters- und Bildungsschichten kiffen – vom Manager bis zum Bankdirektor.“ David, der Alkohol für eine viel gefährlichere Droge hält, hat seinen Zivildienst bei einem Verein für Drogenaufklärung absolviert. „Dort habe ich auch gelernt, dass die Dosis das Gift macht und der Konsum von Haschisch viel harmloser ist als der von Alkohol.“

www.hanfverband.at

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