Repressionsfall 5 – Hannes K.

Hannes K. wurde einen Tag nach dem Konsum eines Joints von der Polizei kontrolliert. Nachdem er in der Öffentlichkeit eine Urinprobe abgeben durfte, wurde er auf der Polizeiwache „körperlich untersucht“ – spricht bis in die Unterhose. Bei der Blutentnahme im Krankenhaus wurden bei ihm keinerlei Auffälligkeiten festgestellt. Trotzdem erhielt er nach 4 Monaten einen Strafbefehl und war seinen Führerschein los – angeblich wegen seiner massiven Ausfallerscheinungen. Die nachgewiesenen 5 ng/ml THC im Blut liegen außerhalb des Bereichs, bei dem von einer Rauschwirkung ausgegangen werden kann. Das Fazit nach dem Prozess: „nur“ 7 statt 10 Monate Führerscheinsperre und sein Arbeitsvertrag wurde nicht verlängert. Hannes ist nun arbeitslos und bleibt auf Gerichts- und Anwaltskosten sowie den Kosten für eine MPU Vorbereitung und die MPU selbst in Höhe 4000-5000 € sitzen.

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